Gesundes Licht

Licht tanken – fast wie an der Sonne

 

Am Wochenende suchen wir Erholung draussen an der Sonne, an der frischen Luft und an einem Ort voller Ruhe. Wir wissen: Licht und Ruhe tun uns spürbar gut. Mit neu entwickelten Leuchten stellen Sie auch drinnen eine wohltuende, gesunde Raumatmosphäre her. Raumlicht kann aber noch mehr: So haben Forscher im Zuge von Corona Leuchten entwickelt, die Oberflächen von Mikroben reinigen.

Licht, das Oberflächen von Mikroben reinigt

Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung von Leuchten vorangetrieben, die eine Kombination von normalem und violettem Licht ausstrahlen. Wenn dieses Licht direkt oder indirekt auf Oberflächen trifft, reinigt es sie von Mikroben wie Bakterien, Viren, Schimmel, Pilz und Hefe.

Diese innovative Technologie ist auf stark frequentierte Orte wie Empfänge, Toiletten, Wartezimmer, Bars, Sitzungszimmer, Betriebsrestaurants, Aufenthaltsräume oder Wellness-Zonen ausgerichtet.

Verantwortliche von Hotels, Spitälern, Heimen, öffentlichen Gebäuden oder Freizeitanlagen bieten ihren Kunden und Mitarbeitenden damit hygienische Verhältnisse. Menschen aller Altersgruppen sowie vulnerable Menschen fühlen sich sicher und haben Zugang zu Räumen, die ihnen sonst verschlossen blieben.

Kurz: Eine desinfizierende Beleuchtung einzurichten, ist ein starker Tatbeweis zugunsten der Gesundheit von Gästen und Fachkräften.

So funktioniert‘s:

  • Sichtbares, violettes Licht von 405 und 410 Nanometer Wellenlänge hat mikrobiotische Wirkung. Die Leuchten strahlen normales weisses Licht aus, wie wir es zum Beispiel zum Arbeiten gewohnt sind, und gleichzeitig violettes Licht zur Desinfektion. Die desinfizierende Wirkung der Beleuchtung ist tagsüber während der Benützung des Raums aktiv. Das verstärkte violette Licht ist im Tagmodus unschädlich für die Augen und die Leuchten erfüllen alle Beleuchtungs-Normen. Im Nachtmodus werden die Räume nur mit violettem Licht bestrahlt.
  • Stärker sind „normale“ lichtemittierende Leuchten mit zusätzlicher UVC-Strahlung. Sie tötet insbesondere Viren zuverlässig ab. Der Nachtmodus und die UVC-Strahlung werden nur eingeschaltet, wenn sich keine Personen im Raum befinden. Produkte mit dieser Technologie sind soeben auf den Markt gekommen und einsetzbar.

Servitron kennt die aktuell erhältlichen Leuchten. Wir beraten Sie gerne – vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Biodynamische Beleuchtung

Schon in den 1950er-Jahren wurde das Schlafverhalten von Personen untersucht. Heute ist bekannt, dass der Mensch einem Tag-Nacht-Rhythmus unterliegt. Der sogenannte zirkadiane Rhythmus wird vom Sonnenlicht gesteuert. Ganglien-Zellen im unteren Bereich der Retina nehmen den tagsüber hohen blauen Lichtanteil wahr. Über das Hirn werden Hormone wie Serotonin ausgeschüttet. Dadurch wird der Körper aktiviert. Am späteren Nachmittag wird das Sonnenlicht wärmer, der Blauanteil nimmt ab. Das löst die Verbreitung von Melatonin aus, was den Körper ruhig werden lässt und auf den Schlaf vorbereitet.

​Verbringen Menschen den ganzen Tag in Innenräumen, erhalten sie zu wenig Sonnenlicht. Das droht ihren Tag-Nacht-Rhythmus zu irritieren.

Aus „Leitfaden Human Centric Lighting“ von licht.de. Der eingezeichnete Bogen stellt den Verlauf des Sonnenlichts im Sommer dar.

Heute ist es möglich, den Sonnenverlauf mit LED-Leuchten nachzuvollziehen. Dank dimmbaren und in der Farbtemperatur verstellbare Leuchten kann das Licht im Tagesverlauf gezielt verändert werden. Ein hoher Blaulichtanteil am Vormittag und in der ersten Hälfte des Nachmittags fördert Konzentration, Aufmerksamkeit, körperliche und kognitive Leistungsfähigkeit und mildert Winterdepressionen. Das wärmere Licht am Nachmittag leitet eine Entspannung ein und unterstützt einen erholsamen Nachtschlaf.

Die biodynamische Beleuchtung ist vor rund 10 Jahren zuerst in Altersheimen eingesetzt worden. Nun erobert sie Schritt für Schritt weitere Anwendungsbereiche. Die wirkungsvollsten Einsatzgebiete sind Räume, in denen sich Menschen den ganzen Tag über aufhalten: Arbeitsplätze, Schulen, Psychiatrien und Heime.

Altersgerechte Beleuchtung

Mit zunehmendem Alter benötigen die Augen aufgrund der Trübung der Augenlinse mehr Licht für die gleiche Sehleistung. Der Lichtbedarf nimmt zu.

Belegschaften wie auch Kunden werden aufgrund der demografischen Entwicklung im Durchschnitt älter. Die Beleuchtungsstärke muss also am Arbeitsplatz wie auch in Kundenbereichen erhöht werden. Bei einer insgesamt älteren Belegschaft ist es sinnvoll, eine durchwegs höhere Lichtintensität einzustellen. Bei einer gemischten Belegschaft sollte die Helligkeit individuell einstellbar sein.

Flimmerfreie Beleuchtung

Flimmerndes Licht, wie es frühere Leuchtstoffröhren häufig verströmten, wird als unangenehm empfunden und kann zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen. Moderne LED-Leuchten sind – in der Tendenz – flimmerfrei.

Flimmern entsteht infolge des Gleichrichtens der Netzspannung zur Speisung der LED-Leuchten. Eine Leuchte leuchtet pro Sekunde 100 Mal leicht auf. Flimmern bis zu dieser Frequenz wird bewusst festgestellt. Forschungen haben aufgezeigt, dass höherfrequentes Flimmern bis 400 Hertz noch unbewusst wahrgenommen wird. Es wird als unangenehm empfunden und kann zu Unwohlsein, Kopfschmerzen und Sehstörungen führen. Flimmern über 400 Hertz kann die Netzhaut nicht mehr erkennen und ist somit unschädlich.

Eine weitere Ursache für Flimmern sind Dimmer, die nach dem Prinzip der Pulsweitenmodulation arbeiten. Bei diesen verbreiteten Dimmern wird die gleichgerichtete Spannung in raschem Rhythmus ein- und ausgeschaltet.

In handwerklichen Betrieben kann es infolge stroboskopischer Effekte zu Gefährdungen kommen. Flimmernde Leuchten können im Zusammenwirken mit schnell drehenden oder sich hin- und herbewegenden Maschinenteilen zu falschen visuellen Eindrücken führen. Konkret kann der Eindruck entstehen, dass z.B. ein Fräsenblatt stillsteht, das in Wahrheit jedoch rotiert.

 

Eine gute Beleuchtungsqualität kann mit flimmerarmen und gut aufeinander abgestimmten Leuchten, Betriebsgeräten und Dimmern erzielt werden.

Leuchten, die Räume beruhigen

Damit wir uns drinnen wohl fühlen, benötigen wir neben gutem Licht auch eine angenehme Raumakustik. Räume mit schallharten Oberflächen wie Beton, Glas oder Steinfliesen weisen häufig hohe Schallpegel auf. Das lenkt ab, führt zu Fehlern infolge Unkonzentriertheit, ist ermüdend und erhöht die Gefahr von Stress. Gerade bei offenen, optisch ansprechenden Räumen mit modernem Design und minimalistischer Einrichtung kann der Geräuschpegel zur Belastung werden.

Eine Lösung sind schallabsorbierende Leuchten: Sie reduzieren die Hallzeit und den Schallpegel. Typischerweise sind es grosse Leuchtenkörper aus schalldämmendem Material. Sie können auch in grossen vertikalen oder horizontalen Paneelen eingebaut sein. Diese flächigen Konstruktionen werden direkt über oder zwischen Büroarbeitsplätzen aufgehängt. Gestalterisch passende Decken- und Wandelemente werten den Raum auf und dämpfen den Geräuschpegel zusätzlich.

So funktioniert‘s:

  • Schallabsorbierende Leuchten lassen sich für neue wie auch bestehende Räume konzipieren. Wände oder Decke bleiben dabei unverändert. Natürlich ist die Modernisierung einer Beleuchtung der ideale Moment, um gleichzeitig die Raumakustik zu verbessern.
  • Eine Akustikleuchte ist ein schickes Designelement und unterstützt die Gestaltung einer behaglichen oder farblich abgestimmten Raumatmosphäre. Die aus weichen Materialien bestehenden Dämmkörper sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich.

Gestalten Sie Ihre Büros, Empfangsbereiche, Lobbys, Warte- und Pausenräume oder Kantinen so, dass sich Ihre Gäste und Mitarbeitenden gerne darin aufhalten.

Servitron berät Sie dabei umfassend. Wir berechnen die Wirkung von schallabsorbierenden Massnahmen im Voraus, damit Sie genau wissen, was Sie erwarten können. Ausserdem kennen wir die aktuell erhältlichen Produkte und schlagen Ihnen die für Sie passende Lösung vor. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme!